Weiýdornblatt, Kürbiskerne, Chaga und Gewürznelke in einer Gelatinekapsel. 30 Kapseln mit vier pflanzlichen Bestandteilen, vorgesehen zur Einnahme von einer Kapsel zweimal täglich.
Herzena ist ein Nahrungsergänzungsmittel in Gelatinekapseln. Eine Packung enthält dreißig Kapseln. Der Hersteller nennt auf der Verpackung vier pflanzliche Bestandteile: Auszug aus Weißdornblatt, Auszug aus Kürbiskernen, Auszug aus dem Fruchtkörper des Chaga und Gewürznelke.
Bei Präparaten dieser Art sagt am meisten das aus, was der Hersteller einzeln aufzählt. Hier steht jeder der vier Bestandteile für sich und verschwindet nicht in einer Sammelbezeichnung wie „Kräutermischung". Damit lässt sich die Packung mit jeder anderen vergleichen, statt der Beschreibung eines Shops glauben zu müssen.
Was auf dem Etikett das Wort Auszug bedeutet, ist einen Satz wert. Es ist kein gemahlener Rohstoff: die Pflanze wird mit einem Lösungsmittel übergossen — meist Wasser oder Alkohol — die Flüssigkeit verdampft, und zurück bleibt ein Pulver, das dichter ist als der Ausgangsstoff. Den Konzentrationsgrad und die Mengen in Milligramm gibt der Hersteller hier nicht an, also stehen sie auch auf dieser Seite nicht.
Die zweite Sache, die beim Regalvergleich auffällt: der Hersteller nennt, welcher Teil der Pflanze in die Kapsel gegangen ist. Beim Weißdorn ist es das Blatt, nicht die Frucht. Beim Kürbis sind es die Kerne, nicht das Fruchtfleisch. Beim Chaga der Fruchtkörper. Diese Unterscheidung zählt, weil verschiedene Teile derselben Pflanze in der Praxis verschiedene Rohstoffe sind — und die meisten Präparate hören bei der Pflanzennamen auf.
Die dritte: die Zutatenliste hat sieben Positionen, Kapselhülle und Hilfsstoffe eingerechnet. Das ist kurz für dieses Regal. Eine kurze Liste ist kein Vorteil für sich, aber ein praktischer: man liest sie in fünfzehn Sekunden ganz durch, statt eine Eigenmischung zu entschlüsseln, hinter der ein unbekanntes Verhältnis von einem Dutzend Stoffen steckt.
Vier pflanzliche Positionen, in der Reihenfolge der Verpackung. Mengen in Milligramm gibt der Hersteller auf dem Etikett nicht an, deshalb finden Sie sie hier nicht — wir schreiben nur auf, was tatsächlich gedruckt ist.




Die ersten drei Bestandteile hat der Hersteller auf die Vorderseite der Packung gedruckt, auf den rosa Streifen. Der vierte — die Gewürznelke — erscheint erst in der Zutatenliste auf der Rückseite. Das ist übliche Praxis: vorne stehen die „Haupt"-Bestandteile, die vollständige Liste steht hinten. Deshalb lohnt es sich bei jedem Ergänzungsmittel, die Packung zu drehen, bevor man meint zu wissen, was drin ist — und deshalb nennen wir alle vier, nicht drei aus der Werbung.
Weißdorn und Gewürznelke sind in Europa seit Jahrhunderten bekannt: der erste als Strauch an Feldrändern und Wegen, die zweite als Gewürz, das über die Handelswege von den Molukken in die Küche kam. Kürbiskerne kennt jeder aus der eigenen Küche. Chaga ist am wenigsten selbstverständlich: ein Pilzauswüchs an Birken, vor allem in Nord- und Osteuropa gesammelt, in Kapseln deutlich seltener als die anderen drei.
Es fehlen Mengen in Milligramm bei jedem der Bestandteile. Es fehlt der Standardisierungsgrad — also eine Angabe wie „4:1", die sagen würde, wie viel Rohstoff auf einen Teil Auszug kommt. Es fehlen auch Vitamine und Mineralstoffe, weshalb auf der Packung keine Nährwerttabelle mit Prozentangaben zum Nährstoffbezugswert steht.
Wir schreiben das aus einem Grund offen: im Netz kursieren Tabellen mit Milligrammangaben unter dem Namen Herzena. Wir haben sie geprüft — sie gehören zu anderen Rezepturen: eine enthält zusätzlich Inulin und hat ein Nettogewicht von 6,32 g, eine zweite andere Verhältnisse und ebenfalls Inulin. Sie hier abzuschreiben wäre eine Erfindung der Zusammensetzung jener Packung, die Sie erhalten.
Hinweis beim Angebotsvergleich: unter dem Namen Herzena laufen im Handel mehrere verschiedene Rezepturen — mit Inulin, in Packungen mit 60 und 90 Kapseln, mit anderem Nettogewicht. Diese Seite beschreibt ausschließlich die Version mit 30 Kapseln und vier pflanzlichen Bestandteilen, also die, die Sie nach einer Bestellung hier erhalten.
Ein Nahrungsergänzungsmittel ist nicht für Kinder, Schwangere und Stillende bestimmt.
Fünf Dinge, die auf der Verpackung stehen und die sich noch vor der Bestellung prüfen lassen.
Zweimal täglich lässt sich leichter durchhalten, wenn die Dose dort steht, wo der Tag ohnehin beginnt — neben dem Wasserkocher, neben der Kaffeemaschine oder bei den Tassen. Bei Präparaten, die länger als eine Woche genommen werden, entscheidet über das Aufbrauchen der Packung selten die Rezeptur und fast immer, ob man daran denkt. Dreißig Kapseln und fünfzehn Tage sind ein so kurzer Zyklus, dass er in eine Routine passt, ohne Abhaken im Kalender.

Vor der Bestellung sehen Sie die Zusammensetzung, die Packungsgröße, die Einnahme und den vollständigen Bestellablauf auf einen Blick.
Eine Packung kostet 29 € und wird per Nachnahme bei der Zustellung bezahlt. Auf dieser Seite geben Sie keine Kartendaten ein und leisten keine Vorauszahlung. Die Versandkosten und die möglichen Zahlungsarten nennt der Berater im Gespräch, bevor irgendetwas unterwegs ist.
Nummer hinterlassen, den Rest klären Sie am Telefon.
Mit der Nummer bitten Sie um einen telefonischen Kontakt zur Bestellung. Einzelheiten in den Hinweisen zu personenbezogenen Daten.
Beim Kauf im Netz lässt sich leicht ein anderes Produkt erwischen als das oben beschriebene. Unter dem Namen Herzena sind mindestens vier verschiedene Präparate im Handel: dieses mit vier pflanzlichen Bestandteilen in einer Packung mit 30 Kapseln, ein zweites mit 20 Kapseln, Inulin und einem Nettogewicht von 6,32 g, ein drittes mit 60 Kapseln aus Cranberry, Aronia und Olive sowie ein viertes mit 90 Kapseln aus Hagebutte, Brennnessel und Baldrian.
Das ist keine Kleinigkeit für die Ordnung. Wer den Preis von einem Marktplatz mit dem Preis hier vergleicht, vergleicht möglicherweise zwei ganz verschiedene Zusammensetzungen. Deshalb steht auf dieser Seite bei jeder wichtigen Zahl, aus welcher Packung sie kommt: 30 Kapseln, vier pflanzliche Bestandteile, Gelatinehülle.
Das Bestätigungsgespräch ist auch der Moment, in dem sich nach den Dingen fragen lässt, die eine Internetseite nicht seriös angeben kann: nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum der konkreten Charge, nach der Lieferzeit an Ihre Adresse und danach, ob der Verkäufer auch an eine Packstation versendet. Das Absenden des Formulars ist noch kein Kaufvertrag — es ist eine Bitte um Rückruf, und die Bestellung entsteht erst im Gespräch.
Bei dem Schema vom Etikett — eine Kapsel zweimal täglich — sind dreißig Kapseln fünfzehn Tage. Der Hersteller vermerkt, dass die Kur wiederholt werden kann, diese Packung ist also eher ein einzelner Zyklus als ein Vorrat für den Monat. Das ist vor dem Kauf gut zu wissen und nicht nach dem Öffnen der Dose: ein Teil der Präparate in diesem Regal wird in Packungen mit zwanzig und sechzig Kapseln verkauft, der Packungspreis allein sagt also noch nicht, was ein Tag der Anwendung kostet.
Bei der telefonischen Bestellung können Sie danach fragen — zusammen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum der Charge, die Sie erhalten, den Versandkosten und den möglichen Zahlungsarten. Das sind vier Dinge, die sich auf keiner Produktseite ehrlich im Voraus angeben lassen, weil sie von der konkreten Sendung abhängen.
Das Formular hat zwei Felder, weil es für einen Rückruf nicht mehr braucht. Wir fragen nicht nach Adresse oder Geburtsdatum; die Lieferadresse nennen Sie dem Berater am Telefon, wenn Sie schon wissen, wie hoch die Versandkosten sind und wann das Paket ankommt.
Die Antworten stützen sich auf die Packungsangaben und die Auskunft des Verkäufers. Wo etwas nicht auf dem Etikett steht, schreiben wir es offen.
Daten von der Verpackung und formale Hinweise.